Freitag, 10. Mai 2019

BĂŒrgermeister Matthias Baaß ĂŒberreicht Zertifikate

Neue „interkulturelle Vermittlerinnen“

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Viernheim, 19. Dezember 2014. (red/pm) BĂŒrgermeister Matthias Baaß ĂŒberreichte – kurz vor Beginn der Magistratssitzung – die Zertifikate an die neun neuen „interkulturellen Vermittlerinnen“. Diese sollen Menschen mit Migrationshintergrund in verschiedenen Bereichen ihres Lebens helfend zur Seite stehen. 

Information der Stadt Viernheim:

„Aus den HĂ€nden des ersten Stadtrat Jens Bolze bekam jede der ehrenamtlich TĂ€tigen eine Blume ĂŒberreicht – verbunden mit dem Dank der Stadt Viernheim fĂŒr die Übernahme dieses hoch zu schĂ€tzenden Ehrenamtes. Die neun interkulturellen Vermittlerinen sind: Rumyana Altandishli, Yasemin Demirel, Almaz Hagos, Nina Ivanova, Gonca Karagöz, Nina Osiadla, Rozalia Sumer, Marta Szymborska und Tsehay Zeweldi- Tesfazghi.

 

Die interkulturellen Vermittlerinen. Foto: Stadt Viernheim

Foto: Stadt Viernheim

 

Der Verein Lernmobil war durch Dr. Brigitta Eckert und Larysa Kay-Kulakowski vertreten. Der Verein „Lernmobil“ fĂŒhrte im Jahr 2014 bereits zum vierten Mal in Folge im Auftrag der Stadt Viernheim und dem Sozialministerium des Landes Hessen eine einjĂ€hrige „Qualifizierungsmaßnahme zum/zur Interkulturellen Vermittler/in“ durch.

 

Das Projekt fand seinen Ursprung im Sozialen Netzwerk der Stadt Viernheim, wo der Bedarf nach Menschen eruiert wurde, die in interkulturellen Problemsituationen vermitteln können. Aus diesem benannten Bedarf heraus ist die Qualifizierungsmaßnahme entstanden und von 2009 bis 2010 erstmals durchgefĂŒhrt worden.

Hilfe fĂŒr Menschen mit Migrationshintergrund

Ziel ist es, Personen auszubilden, die Menschen mit Migrationshintergrund zum Beispiel bei BehördengĂ€ngen, in schulischen Fragen oder bei sprachlichen oder kulturbedingten VerstĂ€ndigungsproblemen unterstĂŒtzen.

Der Einsatz von interkulturellen Vermittlerinnen – inzwischen sind 27 Vermittlerinnen in den einzelnen Anlaufstellen Rathaus, Jobcenter, Baugenossenschaft, Schulen, „Familie und Soziales“ tĂ€tig – hat sich inzwischen nicht nur in Viernheim etabliert.

So erfĂ€hrt das Projekt „PfiVV“ auch in den StĂ€dten Bensheim und Lampertheim eine Nachahmung, wo diese Qualifizierungsmaßnahme ebenfalls durchgefĂŒhrt und Vermittler/innen in öffentlichen Einrichtungen eingesetzt werden. Eine kontinuierliche Evaluation fĂŒhrt darĂŒber hinaus zu einer dauerhaften Weiterentwicklung und lokalen Verortung.