Freitag, 10. Mai 2019

Platzregen am Sonntagabend:

Städtisches Kanalnetz hat Wassermassen gut verkraftet

Viernheim, 05. August 2014. (red/pm) Das städtische Kanalnetz hat den Platzregen von vergangenem Sonntagabend gut verkraftet. Im Rathaus ist die kostenlose Informationsbroschüre „Schutz vor Kellerüberflutung“ erhältlich. [Weiterlesen…]

Weste seit 01. Juli Pflicht in Deutschland

Warnweste stets griffbereit haben

Weinheim, 09. Juli 2014. (red/pm) Seit dem 01. Juli sind Warnwesten in Deutschland Pflicht. Die Feuerwehr rät deshalb: Warnweste stets griffbereit haben. Hier einige Tipps der Feuerwehr Weinheim. [Weiterlesen…]

Evakuierung des Gebäudes - massive Rauchentwicklung und Verrußung

Kinopolis: Zwei Pkw in der Tiefgarage im Vollbrand

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Viernheim/Rhein-Neckar, 17. April 2014. (red) Aktualisiert. Gegen 13:17 Uhr wurde heute die Feuerwehr Viernheim zum Kinopolis alarmiert – in der Tiefgarage war ein Feuer ausgebrochen. Das Feuer ist gegen 13.15 Uhr von einer betroffenen Autobesitzerin entdeckt worden. Zwei Fahrzeuge brannten völlig aus – die komplette Tiefgarage wurde verraucht, die Infrastruktur im Umfeld des Brandherds teils beschädigt. Sicherheitshalber wurden Kinopolis und weitere Geschäfte über der Tiefgarage evakuiert. Personenschäden sind zur Zeit keine bekannt. [Weiterlesen…]

Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei

Notruf 112 gilt europaweit

Rhein-Neckar, 15. April 2014. (red/fw) Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. [Weiterlesen…]

Großübung im Saukopftunnel

Weinheim-ÜbungSaukopf-20140308-IMG_4829-001Weinheim/Birkenau/Rhein-Neckar, 09. März 2014. (red/ld) Wenn es im Saukopftunnel brennt, gibt es nur zwei Fluchtwege: Nach links oder rechts. Für die Feuerwehr und Rettungskräfte stellt ein Alarm dort immer wieder vor eine besondere Herausforderung ar. Am Samstag übten die freiwillige Feuerwehr Weinheim und die Freiwillige Feuerwehr Birkenau den Ernstfall im Saukopftunnel, der dafür drei Stunden gesperrt worden ist. Der Tunnel verbindet die beiden Orte – aber auch zwei Bundesländer und damit zwei Systeme. [Weiterlesen…]

Saukopftunnel am Samstagnachmittag gesperrt

Weinheim/Bergstraße, 06. März 2014. (red) Die Feuerwehr Weinheim wird am 8. März gemeinsam mit der Feuerwehr Birkenau, dem Rettungsdienst und der Unterkreisführungsgruppe eine größere Übungen im und um den Saukopftunnel. In erster Linie geht es um die Kommunikation zwischen West und Ostportal. Außerdem soll der neue Fluchtstollen getestet werden und ein Rettungstunnelfahrzeug in den Einsatz gebracht werden. Aufgrund der Übung wird der Saukopftunnel am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr voll gesperrt.

Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt Haushalt

3,2 Millionen Euro für Investitionsvorhaben

Viernheim, 04. März 2014. (red/pm) Das Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt den Viernheimer Haushalt 2014. Insgesamt sollen 3,2 Millionen Euro in Investitionsvorhaben angelegt werden. [Weiterlesen…]

Bürgermeister ehrt ehrenamtliches Engagement

Abend für Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr

Viernheim, 27. November 2013. (red/pm) Am kommenden Freitag, 29. November, findet ab 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Ehrungsabend für Mitglieder der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Viernheim statt. Begrüßt werden die Teilnehmer von Bürgermeister Matthias Baaß, die Ehrungsrede hält in diesem Jahr 1. Stadtrat Jens Bolze. [Weiterlesen…]

670.000 Euro Sachschaden

Baumaschine auf A6 in Brand geraten

Viernheim, 15. Oktober 2013. (red/pol) Heute früh geriet eine Asphaltfräse nach Bauarbeiten auf der A6 in Brand. Die Brandursache ist noch unklar. Es entstand ein Sachschaden von 670.000 Euro. [Weiterlesen…]

Gegenseitiges Abschreiben und Agenturhörigkeit sind kein Journalismus

Wenn die Medien Amok laufen

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Der Sender RNF war schnell mit „Amoklauf“ bei der Hand.

Dossenheim/Weinheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 21. August 2013. (red) Das Drama von Dossenheim erschüttert die Menschen in der Region. Ein 71-jähriger Mann hatte zwei Männer erschossen, fünf weitere Personen verletzt und sich dann selbst getötet. Angeblich sollen die Feuerwehren von einem „Amoklauf“ sprechen. Doch das ist falsch. [Weiterlesen…]

Ein Unfallbeteiligter flüchtig, Zeugen gesucht

Schwerer Verkehrsunfall auf der K 4133

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Weinheim/Heddesheim, 26. Juli 2013. (red/pol) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend auf der Kreisstraße 4133 bei Muckensturm. Gegen 18:20 Uhr wollte der bislang unbekannte Fahrer eines Pkw, der auf der K 4133 vom Kreisel Muckensturm kommend in Richtung Weinheim unterwegs war, an einem kreuzenden Feldweg einem Fahrradfahrer das Passieren der Kreisstraße ermöglichen. Hierzu hielt der Unbekannte sein Auto an sowie ein weiteres Fahrzeug. Danach überholte ein weiteres Fahrzeug, rammte den Fahrradfahrer und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. [Weiterlesen…]

80.000 Euro Schaden

Blitz setzt Dachstuhl in Brand

Viernheim, 23. Juli 2013. (red/pol) Während des heutigem Gewitters schlug ein Blitz in den Dachstuhl eines Hauses in der Kettelerstraße ein. Dieser geriet in Brand. Bei dem Brand wurde keine Person verletzt. Es entstand ein Schaden von ca. 80.000 Euro. [Weiterlesen…]

Ursache noch nicht geklärt

Brand eines Schuppens

Viernheim, 25. Juni 2013. (red/pol) In der Jägerstraße geriet in der Nacht zum Sonntag gegen 02:00 Uhr ein Schuppen in Brand. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei ermittelt. [Weiterlesen…]

Zuparken vermeiden

Die 5-Meter-Zone beim Parken

Viernheim, 07. Juni 2013. (red/pm) Die Stadt Viernheim verweist darauf, dass die 5-Meter-Zone beim Parken im Kreuzungsbereich unbedingt eingehalten werden muss, um anderen Verkehrsteilnehmern den Alltag etwas zu erleichtern. [Weiterlesen…]

Zwei Fahrzeuge und ein Müllhaufen standen in Flammen - Zeugenaufruf

Polizei ermittelt nach drei Bränden

Viernheim, 26. April 2013. (red/pol) Gestern und heute mussten Feuerwehr und Polizei gleich drei Mal zu Bränden ausrücken. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. In Brand geraten waren zwei Fahrzeuge und ein Müllhaufen. Die Kriminalpolizei ermittelt „in alle Richtungen“. [Weiterlesen…]

Gasautos in der Metropolregion: (K)eine Zeitbombe?

Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. März 2013. (red/zef). Ein vermeintlich ungefährlicher Auffahrunfall ereignete sich am 29.08.2012 in Passau: Niemand wurde schwer verletzt. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war gering, betrug zwischen 30 und 40 km/h. Aber eines der Fahrzeuge war ein Gasauto und der Tank wurde beschädigt. In kürzester Zeit bildete sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, was von der Polizei aber nicht erkannt worden ist. Gesichert wurde die Unfallstelle erst, nachdem die Feuerwehr angerückt und die gefährliche Situation erfasst hatte. Vorbereitet war man darauf allerdings auch bei der Passauer Feuerwehr nicht. Die Gefahrenstelle konnte nicht unmittelbar entschärft werden. Wie sind die Feuerwehren und Polizeistationen in der Metropolregion auf solch einen Fall vorbereitet? [Weiterlesen…]

Erste-Hilfe-Apps im Test - auch lokal

Helfen – ja, aber mit dem Smartphone?

Unser Testsieger: Die Erste-Hilfe-App des Samariterbund Österreich

 

Rhein-Neckar, 01. März 2013. (red/jkr) Ob Verkehrsunfall, verschluckte Erdnuss oder Herzinfarkt – urplötzlich muss man Ersthelfer sein. Und dann? 73 Prozent der Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen. Nicht unberechtigt, denn nur 3,5 Prozent der Befragten konnten die richtige Reihenfolge der zu treffenden Maßnahmen an einem Unfallort nennen. Können Erste-Hilfe-Apps im Notfall helfen? Wir haben einige unter die Lupe genommen.

Von Johanna Katharina Reichel

Wer hat nicht schon einmal auf der Autobahn im Stau gestanden, weil ein Unfall passiert ist? Wer hat nicht schon einmal im Freundes- oder Bekanntenkreis von einem Herzinfarkt gehört? Wer hat nicht als Kind irgendetwas angestellt, was ihn oder sie in Gefahr brachte?

Jedem von uns kann früher oder später in eine Situation kommen, in der wir als Ersthelfer gefragt sind. Doch liegt bei rund 40 Prozent der Erste-Hilfe-Kurs schon über zehn Jahre zurück. Das ergab eine Studie des Samariterbunds Österreich. Viele Rettungsorganisationen haben daher so genannte “Erste-Hilfe-Apps” rausgebracht, die den Laien zur Ersthilfe ermutigen sollen. [Weiterlesen…]

Nach Brandversuchen im Saukopftunnel bleiben Ergebnisse offen

Ernstfall geprobt – und jetzt?

Der Rauch wurde aus dem Tunnel geblasen – das Lüftungssystem saugte ihn wieder an. Ist das im Sinne des Erfinders?

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 21. Dezember 2012. (red/aw) Vor fast genau einem Monat wurde es heiß im Saukopftunnel. Um die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen und der Rettungsstollenlüftung im Brandfall zu prüfen, wurde der Ernstfall geprobt. Die Brandversuche wurden durch das Institut für Industrieärodynamik aus Aachen (IFI) durchgeführt. Das Regierungspräsidium Kalrsruhe hat bisher keine Ergebnisse der Prüfung veröffentlicht. Ein nicht ganz einwandfreier Rauchabzug vor Ort ließ aber auf ein Problem mit der Lüftungsanlage schließen. Der Pressestelle vom Regierungspräsidium ist davon allerdings nichts bekannt.

Fotos: Ralph Urbach
Text: Alexandra Weichbrodt

Es qualmte, dampfte und rauchte: Die Brandversuche im Saukopftunnel am 24. November 2012 boten beeindruckende Bilder. Doch welche Erkenntnisse gewonnen wurden, ist bisher nicht bekannt. Im Vorfeld hieß es von Seiten des Regierungspräsiduiums, dass der Test dazu diene, den Saukopftunnel auch künftig den aktuellen Sicherheitsvorschriftne anzupassen.

Die Feuwerwehr und weitere Einsatzkräfte sowie Betriebspersonal sollten mit dieser Übung auf die Gegebenheiten während eines Brandes vorbereitet werden, um in Zukunft bestmöglich auf diese Situation reagieren zu können.

Durchgeführt wurden vier Brandeversuche an zwei Stellen des 2715 Meter langen Tunnels. Hitze und Rauch wurde mitttels regelbaren Propangasbrennern und Rauchmaschinen, die ungiftiges medizinisches Weißöl verdampften, erzeugt. Diese lösten die Brandmelder im Tunnel aus und simulierten den Ernstfall. Durch die Brandrauchentlüftung sollte der – bei diesem Test ungiftige – Rauch aus dem Tunnel abgesaugt und hinaus geführt werden. Allerdings saugten die Lüftungsschächte den ausgetretenen Rauch direkt wieder an und führten ihn als vermeintliche „Frischluft“ wieder dem Tunnel zu.

Ein Test ohne Ergebnisse?

Ein Problem, dass im Ernstfall katastrophale Folgen hätte. Unser Fotograf vor Ort wurde Zeuge des ungeschickten Lüftungssystems. Doch bei den Verantwortlichen ist das Problem entweder nicht wahrgenommen worden oder aber es wurde nicht kommunziert. Denn der Pressestelle des Regierungspräsidiums war bis heute nicht bekannt, dass bei den Brandversuchen technische Probleme aufgetreten wären.

Vielleicht will man die gewonnen Erkenntnisse derzeit auch einfach nicht teilen, da der Saukopfttunnel in der Vergangenheit schon für viele schlechte Nachrichten sorgte. Vermehrte Vollsperrungen in den letzten Monaten strapazierten die Nerven der Autofahrer sehr. Es ist nahezu ein „Never-Ending-Ärger“ mit dem Saukopftunnel. (Anm. d. Red.: Wir berichteten.)

Sicherheitsnachrüstungen in Höhe von 37 Millionen Euro

Aber Sicherheit muss sein. Denn Tunnelunfälle haben in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche Opfer gefordert. Seit den 90er Jahren wurden die Sicherheitsvorschriften daher massiv verschärft. Der Saukopftunnel musste bereits im Jahr 2008 ein vom Bund verordnetes Nachrüstungsprogramm durchführen, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. So wurde u.a. das gesamte Lüftungssystem konzeptionell erneutert und Brandklassen in der Zwischndecke installiert. Diese sollten sich im Brandfall öffnen und den Rauch gezielt absaugen. Kosten hierfür: ca. 11.6 Millionen Euro.

Weitere Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen folgten. Seit 2009 wird ein Fluchstollen gebaut. Für den kompletten Fluchtstollen werden voraussichtlich Kosten in einer Größenordnung von rund 26 Millionen Euro fällig, von denen allein 23 Millionen Euro für den Rohbau angefallen sind. Die Kosten für die betriebstechnische Einrichtung werden sich dann noch einmal auf etwa 3 Millionen Euro belaufen.

Die Gesamtkosten der Nachrüstungen des Hauptstollen sowie der Bau des Fluchtstollen liegen also bei etwa 37 Millionen Euro. Sicherheit ist teuer. Daher bleibt zu hoffen, dass diese dann auch zuverlässig gewährleistet ist.

Ein Fahrzeugbrand wurde bei dem Test der Sicherheitseinschrichtungen Ende November simuliert.

 

Weitere Bilder der Brandversuche im Saukopftunnel finden Sie in einer Bildergalerie auf weinheimblog.de.

Rund 100.000 Euro Sachschaden

Brand im NKD-Markt – Ermittlungen dauern an

Hoher Sachschaden in einem NKD-Markt von rund 100.000 Euro. Die Feuerwehr Viernheim konnte dank schnellem Eingreifen einen größeren Schaden verhindern.

 

Viernheim, 29. November 2012. (red/pol) Aktualisiert. Gegen 20:15 Uhr wird in Viernheim in der Rathausstraße ein Brand bemerkt. Bei dem betroffen Haus handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in dem sich ein Bekleidungsgeschäft befindet. Die oberen Stockwerke werden durch die eingesetzten Polizeibeamten vorsorglich evakuiert. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr verhindert einen noch größeren Schaden durch ihr schnelles Eingreifen.

Information der Polizei:

„Eine 94-jährige Bewohnerin verbleit wegen der starken Verqualmung zusammen mit einem Polizeibeamten auf ihrem Balkon im 1. OG. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert schwereren Gebäudeschaden. Wie sich später herausstellte liegt der Brandherd im Lager des Bekleidungsgeschäftes. Durch den starken Rauch wurde ein Großteil der Ware im Bekleidungsgeschäft beschädigt. Den Schaden beziffern Polizei und Feuerwehr auf ca. 100.000.- Euro. Verletzt wurde niemand. Genaueres zur Brandursache läßt sich derzeit nicht sagen. Der Brandort muß erst durch die Brandermittler der Kriminalpolizei in Augenschein genommen werden.“

Aktualisierung: 30. November 2012

„Nach dem Brand in einem Warenlager eines Bekleidungsgeschäftes in der Rathausstraße am Donnerstagabend, dauern die Ermittlungen der Heppenheimer Kriminalpolizei an. Nach ersten Untersuchungen am Freitag (30.11.) steht nun fest, dass das Feuer im Lager des Modegeschäftes ausgebrochen war. Ermittler fanden dort den Brandherd. Zwar kann zur genauen Ursache zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts gesagt werden. So schließen die Ermittler jedoch aus, dass sich jemand gewaltsam Zutritt zum Lager verschafft hat. In der kommenden Woche werden Spezialisten des HLKA den Brandort begutachten. Danach erhoffen sich die Beamten Klarheit darüber, warum und wie es zu dem Feuer kam.

Dank des schnellen Einsatzes der Viernheimer Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Bei der zunächst im Haus verbliebenen und von einem Polizeibeamten bis zum Abtransport durch Rettungskräfte betreuten Person handelt es sich um eine 91 Jahre alte Frau. Insgesamt wohnen in dem betroffenen Haus, das das Ladengeschäft im Erdgeschoss beherbergt, acht Menschen.“

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Magistrat hält überfüllten Flohmarkt für nicht vertretbar

Ab 2013 kein Flohmarkt mehr auf dem Apostelplatz

Viernheim, 11. Oktober 2012. (red/pm) Der Flohmarkt auf dem Apostelplatz soll ab dem Jahre 2013 nicht mehr durchgeführt werden. Dies beschloss der Magistrat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag.

Information der Stadt Viernheim:

„Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass jährlich eine Vielzahl an professionellen und vereinsmäßig organisierten Flohmärkten in Viernheim angeboten werden. Nach dem Flohmarktkalender für das Jahr 2012 sind es rund 30.

Zweites Argument: Wollte man anstelle eines „wilden“, unorganisierten Flohmarktes einen geordneten, reglementierten Flohmarkt mit Standzuweisung, Standgebühr, Anmeldepflicht etc. anbieten, würde dies einen sehr hohen Organisations- und Personalaufwand für die städtische Verwaltung (Kommunales Freizeit- und Sportbüro, Stadtbetrieb, Ordnungsamt) bedeuten, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.

Den damit verbundenen personellen und kostenmäßigen Mehraufwand hält der Magistrat vor dem Hintergrund eines jährlichen proppenvollen Flohmarktkalenders in Viernheim für nicht vertretbar.

Bei dem Flohmarkt auf dem Apostelplatz handelt sich seit über 20 Jahren um einen sogenannten „wilden“ Flohmarkt. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass er „unorganisiert“ abläuft. Die Nichtreglementierung (z. B. Standzuweisung, Standgebühr, Anmeldepflicht) soll dazu führen, dass vor allem auch viele Kinder und die „nicht-typischen Flohmarktverkäufer“ den Flohmarkt nutzen.

Die Teilnahme am Flohmarkt sollte für diese Personengruppe ein Erlebnis darstellen, bei dem nicht in erster Linie der Verkaufserfolg steht. Dadurch waren die Flohmärkte auf dem Apostelplatz sehr abwechslungsreich, unkompliziert und bunt. Dabei sollte der Verwaltungsaufwand bei der Durchführung des Flohmarktes so gering wie möglich gehalten werden. Der Teilnehmerkreis ist auf Personen beschränkt, die in Viernheim wohnen. Ein Nachweis hierzu war nicht vorzulegen.

Unkoordinierter Marktablauf durch auswärtige Flohmarktbeschicker

In den letzten Jahren kamen aber auch immer mehr auswärtige Flohmarktbeschicker, die natürlich auch aufgrund der fehlenden Standgebühren angelockt wurden. Dies führte dazu, dass der Aufbau und die Durchführung des Marktes ungeordnet ablief und sich bei gutem Wetter durch den großen Zuspruch seitens der Verkäufer der Flohmarkt auch außerhalb des Apostelplatzes (im Bereich Drehscheibe, Kirche und Rathausstraße) ausbreitete, was nicht nur den Unmut der anliegenden Geschäfte hervorrief.

Zudem war durch das Durcheinanderstehen der Tische und Auslagen der Rettungsweg auf dem Apostelplatz nicht gewährleistet, durch den im Notfall die Rettungsdienste oder die Feuerwehr fahren könnten. Aufgrund der aufgeführten Problematik kann der Flohmarkt 2013 in dieser Form nicht mehr durchgeführt werden. Hier müsste ein erheblicher Mehraufwand betrieben werden (Anmeldeverfahren mit Platzvergabe, intensive Kontrolle am Veranstaltungstag).

Mittlerweile gibt es in Viernheim ein reichhaltiges Angebot an professionellen bzw. organisierten Flohmärkten, so dass die Stadt hier nicht für ein weiteres Angebot sorgen muss. Die Erlöse einiger Flohmärkte, die von Viernheimer Institutionen durchgeführt werden, kommen auch sozialen Zwecken zugute.

Seit 2009 kann man auf der Homepage www.viernheim.de nicht nur im Veranstaltungskalender Flohmarkttermine melden, sondern es gibt einen eigens dafür eingerichteten Flohmarktkalender. Dieser Service soll eine bessere Koordination der Anbieter untereinander sowie für den Besucher ermöglichen. Der Flohmarktkalender etabliert sich mit den Jahren und immer mehr Anbieter melden ihre Termine.“